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KO-Zertifikate schützen vor hohen Verlusten / Geld verdienen mit fallenden Kursen

KO-Zertifikate können besser vor hohen Verlusten schützen, als Aktien

Lars erklärt in dem Video unten sehr gut, warum ein KO-Zertifikat mit einem hohen Hebel sehr gut vor Verlusten schützen kann - besser sogar als ein KO-Zertifikat mit niedrigem Hebel und Stoporder (direkt zu der Stelle ins Video springen).
Damit können KO-Zertifikate Verluste besser begrenzen, als ein Aktienkauf mit Stoporder - unabhängig davon, ob man auf steigende oder fallende Kurse setzt.
Bei Aktien kalkuliert man den möglichen Verlust als Differenz zwischen Kaufkurs und dem Kurs der Stoporder, wo man die Aktien wieder verkaufen will, wenn die Aktie doch nicht wie erwartet steigt.
Aber: Hat man 10 Aktien für 100€ gekauft, seine Stoporder bei 90€ gesetzt und eine Horrormeldung sorgt dafür, dass die Aktie beim Börsenstart am nächsten Tag direkt bei 40€ gehandelt wird, so verliert man nicht wie geplant 10%, sondern 60% seines Einsatzes; also statt 100€ satte 600€.

Der große Vorteil von KO-Zertifikaten

Vergleich Aktienkauf / Handel mit KO-Zertifikat

Um beim Beispiel oben zu bleiben:
Kauft man ein KO-Zertifkat auf die Aktie, als diese bei 100€ steht und wählt das Zertifikat so aus, dass die Knockoutschwelle bei 90€ liegt, und kauft dann für 100€ Zertifikate, dann kann man auch nur diese 100€ verlieren - selbst wenn die Aktie mit Kurslücke auf 0 fallen würde.
Dann verliert man zwar 100% seines Einsatzes, aber gerade durch den hohen Hebel setzt man ja auch deutlich niedrigere Beträge ein, als beim Aktienkauf.

Warum ein Hebel von 5 spekulativer sein kann, als ein Hebel von 35

Nimmt man ein KO-Zertifkat mit geringem Hebel und setzt eine Verkaufsorder an der Stelle, wo das KO-Zertifikat mit hohem Hebel die Knockout-Schwelle hat, so ist man nicht gegen Kurslücken geschützt und kann mehr verlieren, also einkalkuliert war - genauso wie bei Aktien.
Oder umgekehrt: Ein KO-Zertifikat mit Knockout-Schwelle dort, wo man den Trade beenden will, wenn er nicht in die gewünschte Richtung läuft, schützt ideal vor hohen Verlusten, da man gegen Kurslücken geschützt ist.

Fazit

Hohe Hebel oder Derivate generall mit Zockerei oder hohem Risiko gleichzusetzen, ist einfach falsch.

Geld verdienen mit fallenden Kursen / mit KO-Zertifikaten Verluste begrenzen

In diesem Video geht es um Missverständnisse zum Thema "Derivate für Privatanleger" und warum z.B. KO-Zertifikate sehr gut vor Verlusten schützen können.

Das Video wird von YouTube geladen und von Google Cookies gesetzt.

Sprungmarken ins Video "Geld verdienen mit fallenden Kursen" von Lars Echsen (20.05.2019) mit eigenen Anmerkungen

  • Kann jeder mit fallenden Kursen Geld verdienen?
    • Ja!
    • Sollte man den Handel mit Derivaten lieber den Profis überlassen? Nein!
    • Sollte man sich vor dem Handel mit Derivaten eingehend damit beschäftigen? Ja!
    • Ist der Handel mit Derivaten für jeden etwas? Nein!
  • Was gehört zu Derivaten
    • Optionen
    • Optionsscheine
    • CFD
    • Alle möglichen Hebelzertifikate
    • Binäre Optionen
  • Beispiel, das zeigt, dass Optionen nicht gleichbedeutend mit Zockerei zu setzen sind
    • Den Total Return Ansatz, also in allen Marktphasen eine positive Rendite erzielen zu wollen, muss man nicht nur Profis überlassen.
    • Eine Spekulation auf fallende Kurse ist bei Aktien immer eine Spekulation, da sie gegen den fallenden Trend geht.
    • Wahrscheinlich stimmt es, dass 90% der privaten Trader Pleite gehen. Der Grund liegt aber in den Instrumenten.
  • Warum man auf fallende Kurse spekulieren sollte

    In Phasen, in denen der Markt fällt, sein Langzeit-Portfolio abzusichern und von fallenden Kursen zu profitieren.

  • Chartbeispiel, wie eine Ausgangssitution für eine Absicherung aussehen kann

    Für eine Spekulation auf fallende Kurse spielten verschiedene Dinge eine Rolle, sodass hier ein Verkaufssignal entstand.

    • Retracements
    • Trendlinie
    • Marktstimmung

    Der Total-Return-/Hedge-Gedanke ist etwas anders als eine reine Spekulation auf fallende Kurse, funktioniert jedoch genauso.

    Nach Lars Meinung sollte man sich nicht davon leiten lassen, was man morgens in Marktberichten oder der Tageszeitung liest oder was in Foren veröffentlicht wird. Und auch nicht dem eigenen Bauchgefühl vertrauen! Der Mensch neigt zum Ausgleich und somit dazu zu denken, dass was lange steigt, muss auch wieder fallen.

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  • Wie kann man eine Short-Spekulation umsetzen?

    Warum KO-Zertifikate vor Verlusten schützen können und keine Zockerei sind.

    Ein Totalverlust klingt dramatisch, ist aber extrem beherrschbar, wenn man die Materie versteht.
    Wenn bei einem KO-Zertifikat die Knockout-Schwelle erreicht wird, verliert man 100%. Aber diese 100% legte man fest, wenn man den Trade eröffnet. Bei so einem Trade arbeitet man z.B. mit einem Depotrisiko von 1%. D.h. hat man ein Depot von 10.000€, setzt man 100€ ein und riskiert diese 100€ zu 100% zu verlieren.
    Deshalb ist das keine Zockerei und deshalb kann ein Hebel von 5 spekulativer sein kann, als ein Hebel von 35.

  • Schlusswort


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